Waldbrand in Zirl: löscharbeiten über nacht eingestellt


 Waldbrand in Zirl: löscharbeiten über nacht eingestellt

15 September 2016

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Australia —   Zirl – Ein Waldbrand oberhalb der Martinswand in Zirl hält seit Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte in Atem. Im Einsatz standen mehrere Hubschrauber, darunter eine Alouette des Bundesheeres. Bis zum Einbruch der Dunkelheit kämpften auch am Donnerstag die Feuerwehren der Region gegen die Flammen.

Für die Männer war der Waldbrand im steilen und unwegsamen Gelände nur schwierig zu erreichen. Um dorthin zu kommen, mussten sie erst mit Fahrzeugen in das so genannte Brunntal gebracht werden und dann rund zehn Minuten zu Fuß zum Brandherd marschieren. Insgesamt beteiligten sich 96 Feuerwehrleute von 13 Feuerwehren an dem Einsatz. Sechs Bergretter der Bergrettung Innsbruck halfen beim Sichern der Löschtrupps.

Mit Schläuchen, Schaufeln und Pickeln kämpften sie auf der rund 400 mal 300 Meter großen Fläche gegen die Flammen und Glutnester. Der Föhn fachte die Flammen jedoch immer wieder an. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Flüge und die Löscharbeiten eingestellt, Feritagfrüh findet ein Flug mit einer Wärmebildkamera statt, um letzte Glutnester zu finden. Man hoffe jedenfalls auf Regen, werde sich aber nicht darauf verlassen, erklärte Abschnittskommandant Ernst Wegscheider gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Mehrere Notrufe bei Leitstelle

Gegen 16.45 Uhr waren am Mittwoch gleich mehrere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen. Die Bodenmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Zirl stieg zur Brandstelle in das äußerst unwegsame Gelände auf. Drei Hubschrauber flogen Löschwasser in das betroffene Gebiet. Die Löscharbeiten mussten aber aufgrund der Dunkelheit abgebrochen werden. Am Donnerstag entfachte sich das Feuer erneut.


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