GFMC / ARBEITSGRUPPE FEUERÖKOLOGIE: PARTNER IN DEUTSCHLAND
Beratungs- und Unterstützungsgruppe Feuermanagement
FEUERFRONT

Im März 2023 hat sich die Beratungs- und Unterstützungsgruppe Feuermanagement (FEUERFRONT) aufgestellt – ein nichtstaatlicher Verbund von Akteuren aus Wissenschaft, gemeinnützigen Hilfsorganisationen und Unternehmen, die in der Prävention und Management von Landschaftsbränden tätig sind:

Die Arbeitsgruppe Feuerökologie / Global Fire Monitoring Center (GFMC), eine Einrichtung des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität Freiburg, blickt auf 45 Jahre Erfahrung in der einschlägigen Forschung und vor allem im Wissenstransfer an der Schnittstelle zur Politik und Praxis weltweit und in Deutschland dar:

Die gemeinnützige Hilfsorganisation @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. bildet nach internationalen Vorgaben Experten in der Vegetationsbrandbekämpfung aus und verfügt über Einsatzkräfte zur nationalen und internationalen Unterstützung:

DiBuKa ist spezialisiert für Feuer- und Vegetationsmanagement auf munitionsbelasteten Flächen und allgemeine Katastrophenschutzdienstleistungen. Neben professionelle Schulungen in Zusammenarbeit mit dem Konsortium EUERFRONT bietet DiBuKa vor allem Feuerlöschpanzer und – gepanzerte Landschaftspflegetechnik an:

Brandherde bietet fachliche Beratung im Waldbrandmanagement – vor allem Risikoanalyse für Ortsrandlagen, und Innenräumen von Ortschaften und Waldsiedlungen. Wie hoch ist die Gefahr für den Wald oder das Risiko für Siedlungen in feueranfälligen Landschaften? Welche Möglichkeiten gibt es für einen angemessenen Waldbrandschutz? Durch den gezielten Einsatz von Nutztieren lässt sich bodennahe Vegetation kurzhalten und eine Ausbreitung von Wald- und Flurbränden vermeiden:
Alle Mitwirkenden der Gruppe stehen auf Anforderung gemeinsam oder individuell bei der integrativen Planung zur Prävention bzw. Erhöhung der Resilienz von Wald- und Landbewirtschaftung ebenso zur Verfügung, wie für die Ausbildung und Durchführung von Landschaftsbränden.
Die Aufstellung der Beratungs- und Unterstützungsgruppe Feuermanagement (FEUERFRONT) wurde anlässlich einer Anhörung im Bundestag (35. Sitzung des Ausschusses für Inneres und Heimat) am 17. April 2023 vorgestellt:
- Wortprotokoll der Anhörung (s. S. 27)

























Brandenburg ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Kampfmittelbelastung – ehemalige militärische Übungsflächen und Kampfgebiete des 2. Weltkriegs.
Absicherung des Kontrollierten Brennens durch den Löschpanzer SPOT-55 (11.000 l Löschmittel, volle Panzerung gegen unkontrollierte Detonationen).
Zündpanzer auf Basis eines BMP-Kommandopanzers, mit ATV Drip Torch und Pyroshot Dragon zur sicheren Zündung von kontrollierten Bränden oder Gegenfeuern.
Entzündung eines Kontrollierten Feuers von Bord des BMP-Zündpanzers.
Monitoring des Brandverlaufs durch Drohnen und Fesselballon (links) und Absicherung der Brennfläche entlang kampfmittelberäumter Umfahrungswege der Flächen.
Kartierung der Brandflächen und Übergabe der freigelegten Munition an den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Die Veranstaltung, die vom Landkreis Prignitz veranstaltet und vom GFMC moderiert wurde, führte das Einsatzspektrum der gepanzerten Löschtechnik auf kampfmittelbelasteten Standorten vor. Fotos: Anna Schulz, DiBuKa.


Einsatzplanung im Gelände und im Führungsstab:





An der Fachkonferenz wurde von Vertretern von Behörden und Organisationen des Bundes (Leiter des Sparte Bundesforst der BIMA; Präsident TWH) und einiger Bundesländer ebenso teil, wie Vertreter von Unternehmen und des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit. Unten rechts: Gespräch der Initiatoren der Fachkonferenz (von l.n.r.: Dr. forest Christoph Hoffmann MdB, Benjamin Strasser MdB, Prof. Dr. Johann Georg Goldammer (GFMC) und Olaf Bentlage, Konferenzmoderator und Referent Politik (Büro Benjamin Strasser). Fotos: Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit und Büro FDP-Fraktion.




Visuelle Eindrücke des ersten Kontrollierten Feuers zur Reduzierung der Auflagen von Brennmaterial in Kiefernbeständen: Forstamt Breisach bei Freiburg i.Br. 1977. Fotos: GFMC-Archiv.



Anwendung des kontrollierten Feuers in der Erhaltung bzw. Erneuerung von Lebensräumen des Auerwilds im Schwarzwald – siehe Feldprojekt April 2007: 












































